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Der NFD war seit der Gründung der OG, jedes Jahr ein besonderer Anlass für uns. Am Samstag abend war meistens ein gemütlicher Höck unter den OM’s die nicht gerade an der „Taste“ im Funkshack waren.

Richtigen Schwung in die Runde brachte einmal ein Bauer (Namens Oesch) auf der Schwarzenegg, als er zu später Stunde mit einer fünfliter „Milchpinte“ Kaffee erschien (Zusammensetzung ca. halb und halb!!). Der eine oder andere OM kam sicher nahe an die 0,8 Promillegrenze heran....

Am Sonntag kamen jeweils noch die Frauen und Kinder zum gemütlichen zweiten Teil.

Dass an diesen Anlässen nicht nur gegessen und getrunken wurde, beweist das gute Resultat der OG Thun in den Jahren 1970 - 1974 wo fünfmal nacheinander gesamtschweizerisch der erste Platz und somit der Wanderpreis als Eigentum erkämpft wurde.

In früheren Zeiten war man auch noch weniger mobil als heute. HB9CZ, FP, GC, HN, JQ MJ und NT etc. transportierten einmal das NFD Material mit einem „Leiterwägeli“ an den NFD Standort. Zudem waren die damaligen selbst gebastelten Sender und Empfänger um einiges grösser als die heutigen Fertiggeräte. Auch für den Antennenbau scheute man damals keine Mühe. Wurde doch auf der „Lueg“ oberhalb Fahrni eine Langdrahtantenne aus Gefechtsdraht, von über einem Kilometer Länge, gebaut (der Erfolg blieb leider trotzdem aus).

Aufbesserung der OG Kasse

Dass die OG Kasse mit einem Mitgliederbeitrag von drei Franken nicht gerade barst, ist verständlich. Da uns 1966 die Durchführung der GV übertragen wurde, kam eine Liquidationsofferte aus Zürich sehr gelegen. Wir erschraken nicht wenig, als wir vom Bahnhof Thun den Avis erhielten, es stünde ein gedeckter Bahnwagen für uns dort bereit. Dieser war gefüllt mit TV Bildschirmröhren etc. Nun kam die „Gretchenfrage“ wohin mit diesem wertvollen Schatz? Wie wertvoll er war, merkten wir erst, als der Absatz ziemlich stockte (Gottlob war die Kehrichtabfuhr damals noch gratis...).